Die Tiefbauangebote

Anfang August hatten wir damit begonnen bei verschiedenen Anbietern wegen Angeboten für den Tiefbau anzufragen. Das allererste Angebot holten wir uns persönlich ab, die restlichen beauftragten wir per Telefon, E-Mail und Fax.

Schon das erste Angebot legte die Messlatte hoch an. Zugegebenermaßen incl. aller Tiefbauarbeiten und dem Material. Trotzdem erschien uns diese Summe doch etwas zu hoch gegriffen.

Lange Zeit passierte nichts, doch dann traffen plötzlich in der Zeit um den 23. - 24.08 alle angeforderten Angebote zeitgleich bei uns ein. Gerade noch rechtzeitig - wir waren schon dabei uns einen Plan-B: "Was machen wir, wenn wir keinen Tiefbauer finden?" zurechtzulegen. Julia hatte mir in weiser Vorraussicht schon mal eine Schaufel zum Geburtstag geschenkt ; )

Um es kurz zu machen. Man kann durchaus um die 25.000€ in die Tiefbauarbeiten investieren, muß man aber nicht. Hier ist wirklich ein genauer Angebotsvergleich und die Suche nach alternativen Lösungen angesagt.

Wir hatten unsere Anfragen nach größeren Tiefbauunternehmen, kleineren Baggerunternehmen und örtlichen Möglichkeiten aufgeteilt.
  • Die großen Tiefbauspezialisten bieten neben dem nötigen Fachwissen alles aus einer Hand - Tiefbau, Material & Entsorgung - sind dafür aber auch vergleichsweise teuer.
  • Die kleineren Baggerunternehmen bieten neben den erfoderlichen Fachwissen, meist nur die Tiefbauarbeiten an. Material muss der Bauherr in vielen Fällen selber stellen - preislich liegen sie in der Mittelklasse.
  • Einige Landwirte haben sich als Nebenverdienstmöglichkeit auf Tiefbau spezialisiert - hier kann das Ergebnis sehr unterschiedlich ausfallen - dafür sind sie traumhaft günstig.
Wir haben uns letztendlich für eine kostengünstige Kombination entschieden. Den Aushub macht ein Baggerbetrieb, welcher uns von Gussek&Wolts empfohlen wurde. Die Erde wird von einem ortsansässigen Landwirt abgefahren und um die Materialen (Revisionsschächte, Drainage) kümmern wir uns selbst.

Kommentare:

  1. Hallo, Ihr Zwei.

    Wir werden ähnlich wie Ihr vorgehen. Wir haben einen guten Tiefbauer aus Fronhoven, dem Örtchen, in dem wir bauen, an der Hand, der unsere Baggerarbeiten etc. übernehmen wird. Die Drainage nach DIN darf er offiziell nicht setzen, aber er wird uns dabei helfen, diese zu realisieren. Was das Material dafür kostet kann ich im Moment noch nicht sagen. Habe noch keine Preise für die Rohre etc. gesehen. Für den Kanalanschluss müssen wir wieder einen anderen Tiefbauer nehmen, da unserer Tiefbauer keiner der Tiefbauer ist, die von der Kommune bzw. Stadt dazu berechtigt ist (Haftung). Ist zwar witzlos, aber die Realität. Die von euch o.g. Summe ist aber echt happig. Wir liegen im Moment bei einem vierstelligen Betrag. Echt Hammer, was die euch abnehmen wollen. Habt Ihr 'ne Ahnung, was der Revisionsschacht kosten wird?

    Schöne Grüße aus Aachen,
    Jenny & Marcel

    AntwortenLöschen
  2. Dazu muss man aber wissen, dass sich die Angebote sehr stark in den Preisen unterschieden haben. Die von uns gewählte Kombination liegt noch ungefähr bei den von uns vorab kalkulierten Kosten (incl. Material), obwohl die Drainage und die Revisionsschächte zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht geplant waren.

    Die Tiefbauer nehmen für den Schmutzwasserschacht mit Rückstauklappe 2500€ bis 3500€ zuzugl. Einbau - wovon diese große Preisdifferenz abhängt ist mir nicht bekannt. Allerdings lagen alle in den Angeboten beinhalteten Materialien weit über den handelsüblichen Listenpreis (z.Bsp. Schacht ca. 600€, Rückstauklappe ca. 1200€). Die Gewinnspanne des Ein oder Anderen lag nur allein bei den Schächte bei 800€!

    Also besser alle Materialien selber besorgen.

    LG

    AntwortenLöschen