ProHaus - Bemusterung Teil 3

In der letzten Woche hatte ich mehrmals telefonisch bzw. schriftlich Kontakt mit Herr Johann aus dem Bemusterungszentrum. Herr Johann konnte, auch aufgrund seiner Erfahrung und seines umfangreichen Wissens, alle unsere Fragen beantworten und bestehende Probleme lösen.

Neben dem Preis-WirrWarr wurde auch das Klinkerproblem geklärt. Im Nachhinein haben wir uns jetzt doch für andere Klinker entschieden. Diese treffen zwar nicht ganz unsere ersten Vorstellungen, sind dafür aber deutlich günstiger und richtig schick.

Aufpreise gab es für die Klinker, Foamglas-Steine (in Verbindung mit einem beheizten Keller und einer Verblenderaußenwand erforderlich), Sturmharken für die Dachziegel, zusätzliche Zapfstellen, FBH für den Keller, die Innentüren und kleinere Änderungen. Insgesamt rund 7000€ - eine beachtliche Summe, aber man baut ja nur einmal ; )

Insgesamt ziehen wir letztendlich ein positives Fazit aus der Bemusterung. Die aufgetretenen Probleme und Verzögerungen sind zwar schmerzlich, aber Herr Johann hat uns mit seiner Kompetenz auf ganzer Linie überzeugt und das sichere Gefühl, dass wir uns für den richtigen Hausanbieter entschieden haben, zurückgebracht. Am Ende bleibt die Gewissheit, dass unser Häuschen eine wirklich schöne und hochwertige Ausstattung bekommt, an der wir uns sicher viele Jahrzehnte erfreuen können.

alle Bilder ...

Kanalanschluss des Grundstücks

Gestern kam Tanja ganz aufgeregt nach Hause, hat mich ins Auto gezerrt und ist mit mir zum Grundstück gefahren. Da habe ich es dann auch gesehen - der erste Baggerbiss an unserem Grundstück ist erfolgt. Die Firma Waldmann ist gerade dabei den beantragten Kanalanschluss für Regen bzw. Schmutzwasser herzustellen.
Bei der Grundstücksbegehung mit den Versorgern wurde damals beschlossen, Kanalanschluss und Stromanschluss gleichzeitig herzustellen, da man so die Straße nur einmal öffnen muß. Bei der Beantragung des Kanalanschlusses habe ich dann nachgefragt, wie der genaue Ablauf ist und bekam die Auskunft, dass ich einfach auf dem Antrag für den Kanalanschluss vermerken soll, das gleichzeitig mit dem Kanal auch ein Stromanschluss auf dem Grundstück erstellt werden soll. Klingt einfach ... und genau das hat mich skeptisch gemacht. Also habe ich noch zwei, dreimal nachgefragt, ob das wirklich der gängige Weg sei und immer als Antwort erhalten: "Ja, einfach auf dem Antrag vermerken. Wir sprechen uns dann untereinander ab."

Heute Morgen wurde die Schwiegermama beauftragt, auf der Baustelle mal nach dem Rechten zu sehen. Das Ergebnis war, dass nur der Kanalanschluss und kein Stromanschluss auf das Grundstück gelegt wird und die Grube auch wieder geschlossen werden muß. Ein paar eilige Gespräche mit dem Bauamt Alzey und dem EWR Worms haben ergeben, dass so kurzfristig keine Lösung gefunden werden kann, was auch verständlich ist.

Also wird das Loch wieder verfüllt und die Straße geschlossen und später halt noch einmal für den Stromanschluss geöffnet. Ist ärgerlich, dauert länger und kostet mehr - aber was solls, es muss halt gemacht werden.

LED Beleuchtung LUMITRONIX

Seit ich angefangen habe mir grundlegende Gedanken wegen der Elektroinstallation zu machen, beschäftige ich mich auch mit der Beleuchtungstechnik in unserem Haus. In einem modernen Effizienzhaus ist es natürlich undenkbar, wieder den Rückschritt zu Halogen oder gar Glühbirnenlicht zu gehen. Allerdings sind die alternativen Lichttechniken noch rar gesät und zudem wenig ausgereift. Neben den mittlerweile marktreifen Energiesparlampen auf Leuchtstoffbasis gilt mein Interesse auch der LED-Technik. Jedoch sind viele in der Vergangenheit angebotene LED-Lösungen wenig effizient bzw. überteuert oder auch beides.

Hoffnung machte mir das Angebot des Online-Shop Lumitronix. Besonders begeistert war ich von dem Modelle LUMITRONIX XR20 LED Spot.

Selbstverständlich kann man der vollmundigen Werbung der meisten Hersteller nicht trauen. Deshalb habe ich mir ein Muster zu Testzwecken bestellt. Bestellung, Bezahlung und Versand funktionierten problemlos und so hielt ich kurz darauf ein XR20 Spot mit der Lichtfarbe kaltweiß und eine Diffusor Linse in der Hand.


Die Verarbeitung in einem Metallgehäuse mit der Glaslinse wirkt hochwertig. Für den Test mußte mangels besserer Alternativen meine Schreibtischlampe mit einem MR16 Sockel herhalten.


Zuerst einmal der Gegentest mit dem verbauten 50Watt Halogenspot. Eine ware Lichtflut von warmgelben Licht, aber auch eine nicht unerhebliche Hitzeentwicklung. Der gesamte Schreibtisch und das nähere Umfeld waren beleuchtet.

Dann der Test mit dem Standard XR20 Spot. Das Licht war dunkler, aber mit einem 20Watt Halogenspot durchaus vergleichbar. Es war keine Abwärme zu spüren. Die Lichtfarbe war weiß (etwas gewöhnungsbedürftig) mit einem leichten bläulichen Einschlag. Vom Schreibtisch selbst war nur die Mitte durch einen runden Lichtkreis beleuchtet. Der Rest des Schreibtisches und das Umfeld waren dunkel - in diesem Zustand für eine Zimmerbeleuchtung nur sehr eingeschränkt verwendbar.




Ein wenig enttäuscht habe ich noch die Diffusor Linse verbaut. Der Linsenwechsel funktionierte schnell und problemlos - das Ergebnis war allerdings verblüffend. Die Lichtfarbe und Intensität war augenscheinlich identisch, allerdings wirkten die Schatten nicht mehr so hart und der gesamte Bereich des Schreibtisches war beleuchtet. Das Umfeld des Schreibtisches war unbeleuchtet. Wenn man allerdings den geringen Abstand zwischen Schreibtischlampe und Schreibtisch bedenkt, so ist die Streuung für einen LED betriebenen Spot durchaus beachtlich.


Wenn der Spot jetzt noch die Hausherrin überzeugt, können wir mit der Einbauplanung beginnen :)

Richtfest in der Uhlandstraße 14


Gestern waren wir bei Julia und Markus in der Uhlandstraße 14 zu besuch. Die beiden frischgebackenen Bauherren präsentierten den zahlreichen Gästen stolz ihr neues Haus. Auch Frau Bernholz war da und brachte einen Badheizkörper als Geschenk für das neuerrichtete Haus mit - eine schöne Geste. Nach dem traditionellen  Richtspruch sollten die beiden symbolisch den letzten Nagel in den Dachstuhl schlagen. Gar nicht so leicht wie es sich anhört, zumal jeder Fehlschlag mit einem Gläschen Sekt 'bestraft' wurde ...

... nach einer halben (Mega)Flasche Sekt und viel Lachen war der Nagel endlich versenkt.

Danach blieb bei reichhaltiger Verpflegung noch ein bißchen Zeit für einen Erfahrungsaustausch, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

Ein wirklich gelungenes Richtfest - Vielen Dank für die Einladung.

ProHaus - Bemusterungszentrum Nordhorn Teil 2

Als nächster Halt stand die Sanitär- und Heizungsinstallation auf dem Plan.

Die Ausführungen unserer Ausstattungsberaterin waren sehr kurz. Dafür durften wir uns überzeugen, wie einfach es mittels der mitgelieferten Werkzeuge ist, das Rohr zu verarbeiten und sicher zu verbinden. Das System von Aquatechnik ist einfach strukturiert und übersichtlich aufgebaut. Überrascht hat mich, dass auch ein rückspülbarer Wasserfilter standardmäßig vorgesehen ist. Auch meine Frage mit der Heizlastberechnung wurde beantwortet - diese wird von ProHaus durchgeführt.




Anschließend betraten wir die zweite Ebene der Ausstellung. Diese ist bis auf eine Ausnahme für die Sanitärartikel reserviert. Hier gibt es einige schöne Objekte zu sehen. Es macht Spass die einzelnen Stationen abzulaufen und sich vorzustellen, wie das ein oder andere Detail sich wohl im eigenen Bad präsentieren würde. Unsere Beraterin erklärte in diesem Zusammenhang interessante Details und gab wichtige Hinweise.


 


In der Mitte der Ausstellungsfläche hat ProHaus einen Raum in typischer Badgröße integriert. Dieser ist mit Artikeln aus dem Standardprogramm bestückt. Hier sollte man natürlich keine Designwunder erwarten, aber die Sanitärobjekte sind gut aufeinander abgestimmt und vermitteln einen wertigen Eindruck.








Mittagspause: Nachdem wir in Nordhorn endlich ein passendes Restaurante gefunden hatten, ließen wir die bisherige Bemusterung noch einmal Revue passieren, tankten neue Energie und fassten ein paar Vorsätze für den weiteren Ablauf.





Wieder auf dem Gelände des Bemusterungszentrums eingetroffen, wollte Tanja sich noch einmal der Klinkerfrage vor der Halle widmen, während ich das Gespräch mit der Beraterin suchte:
" ... "
"Haben sie zwischenzeitlich noch einmal Kontakt mit den Kellerbauern aufgenommen"
- kurze Antwort "Nein".
Dann habe ich das ausgesprochen, was ich beim ersten Mal nur gedacht habe:
"Wir haben uns auf diesen Termin vorbereitet, haben 2 Tage Urlaub genommen, fahren 800 km und verbringen hier einen ganzen Tag ... da sollte es doch möglich sein, dass man sich fünf Minuten Zeit nimmt, um die wichtigsten Fragen zu beantworten."
- kurze Antwort "Was heißt hier fünf Minuten"
Diese Reaktion überraschte mich dann doch, nicht mal der Versuch Verständnis vorzutäuschen oder eine Erklärung.



... vor der Halle hatte Tanja inzwischen noch ein paar andere Klinker als potentielle Kandidaten ausgemacht und sich beim umhängen des Dachziegels einen üblen Schnitt an einer scharfen Kante zugezogen. Typisch, ganz der Papa ... ;-) Nachdem wir den Schnitt provisorisch versorgt hatten, sind wir wieder auf der zweiten Etage der Ausstellung verschwunden ...



... das Fliesensortiment stand als nächstes auf dem Programmplan.



Das Fliesenangebot ist breit gestaffelt - Bodenfliesen, Wandfliese, Bordüre, ... hier sollte eigentlich jeder etwas nach seinem Geschmack finden. Außerdem gibt es eine große Vielfalt an Laminaten zur Auswahl und sogar Teppiche können bemustert werden.





Zurück im Büro unserer Beraterin ging es direkt an die Kellerplanung - man könnte diesen Abschnitt aber auch in 'Wie lese ich in einer Kristallkugel?' umbenennen.
Vor lauter "Ich weiß nicht, ... / Es sollte ... / Vielleicht ... / Ich glaube ..." und " Es tut mir leid, dass es so schlecht läuft ..." wußten wir am Ende nicht mehr, welche Dinge wir jetzt eigentlich reingenommen oder rausgerechnet hatten bzw. welche Spekulation unserer Beraterin den Anlass dazu gegeben hat. Irgendwann war das Thema ausgestanden und wir näherten uns ...

...dem Ende der Tagesordnung - dem Vergleich der Checkliste und die Aufstellung der Kosten. Im weiteren Verlauf wurde Daten abgeglichen, kleinere Fehler korrigiert und evtl. Ergänzungen vorgenommen bis die Bemusterung von unserer Beraterin abgebrochen wurde. Es tue ihr leid, aber sie sieht sich nicht in der Lage, die Bemusterung ohne vorherige Rücksprache mit einem Kollegen zu Ende zu führen und uns die entgültigen Preise zu nennen. Mmmhhh ... gibt es keine Preislisten bzw. sind die Preise nicht für jeden gleich?

Im Anschluss folgte noch eine Führung durch die Werkshallen von Gussek / ProHaus. Das ist ein sehr interessanter Service, den verschiedene Hausbauer bieten. Der baldige Hausherr hat hier die Möglichkeit live zu erleben, wie sein zukünftiges Zuhause wächst - vom ersten Balken bis zur vollständigen Hauswand. Zu diesem Zeitpunkt waren wir jedoch noch viel zu angespannt, um diese seltene Gelegenheit genießen zu können.

Anmerkung 09.07.2010: Heute haben wir auch die Mehr / Minderkostenrechnung bekommen. Die Klinker die bei der Bemusterung noch 2500€ Aufpreis gekostet haben , kosten nun 4000€ Aufpreis!!! Was soll man dazu noch sagen.

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ProHaus - Bemusterungszentrum Nordhorn Teil 1

Willkommen im Gussek-Bemusterungszentrum!

Also Auto geparkt und ganz aufgeregt losgestürmt - aber halt - das ProHaus Schild zeigt ja einen ganz anderen Weg! Aha, in diesem Glaspalast residieren nur Gussek-Bauherren. Die Kundschaft von ProHaus wird in einer ausgebauten Lagerhalle im Hinterhof bedient, gleich neben einem provisorischen Bauzaun.

Diese Art, die Wertigkeit der beiden Marken zu definieren, ist sicher keine Absicht, aber trotzdem ein wenig unglücklich umgesetzt. Dabei hat das ProHaus Bemusterungszentrum gar keinen Grund sich zu verstecken, es ist großzügig angelegt und modern ausgestattet.

Im Bemusterungszentrum selbst wurden wir freundlich von unserer Ausbauberaterin empfangen und nach der Klärung einiger wichtiger Details wurde auch schon der grundlegende Stil unseres Haus festgelegt - also die Klinker und die Dachfarbe. Das sollte eigentlich auch schnell über die Bühne gehen, da Frau Bernholz uns im Rahmen des Verkaufsgespräches schon alle im Standard enthalten Klinker zugesandt hat und wir uns deshalb im Nachhinein von Putz auf Klinker (mehrfarbig) umentschieden hatten.


Allerdings wurde das Klinkerprogramm vor kurzem umgestellt, so dass es jetzt als Standard nur noch einfarbig rote (hell bis dunkelrot) und gelbe (beige) Klinker gab. Alle anderen Klinkerfarben sollten bis zu 2500€ Aufpreis kosten. Da waren wir erst einmal sprachlos ...
Nach längeren Hin und Her hatten wir dann endlich Klinker gefunden, welche unserer früheren Planung am nächsten kommen. Ausgerechnet diese Klinker sollten dann aber auf den Heller und Pfennig genau 2500€ Aufpreis kosten.

So etwas darf nicht passieren ... Da haben wir Pech gehabt ...
Wahrscheinlich etwas dazwischen - in dieser Sache können wir nur auf eine kulante Entscheidung von ProHaus hoffen.

Bevor wir mit der Bemusterung weitermachten, sollten erst einmal alle grundlegenden Fragen geklärt werden. Ein Großteil der fachlichen Ansprechpartner waren wohl im Urlaub, aber schnell stellte sich heraus, dass die meisten und auch einige der wichtigsten Fragen sich auf und Dinge im Zusammenhang mit dem Keller bezogen und tatsächlich war bei Gussek & Wolts auch ein Ansprechpartner telefonisch zu erreichen. Dieser hatte allerdings keine Zeit ... 

Als nächstes stand die Bemusterung der Fenster auf dem Plan. ProHaus bietet standardmäßig Holzfenster in den verschiedensten Farben an. In Abstimmung mit Klinkern und Dachziegeln entschieden wir uns für weiße Fenster.

Die Qualität der Fenster ist greifbar und nicht zu vergleichen mit den Kunststofffenstern anderer Hausanbieter. Unsere gedrückte Stimmung war schnell verflogen - als nächstes stand mein persönliches Highlight auf der Ausstattungsliste ...





... die Hauseingangstür.

Auch hier hat ProHaus sehr attraktive Türen als Standard im Angebot. Holztüren mit einer guten Wärmedämmung.
Damit sich die Tür problemlos in die Hausansicht integriert, entschieden wir uns für eine weiße Tür mit einem vergrößerten Seitenteil aus Glas. Ich werde immer noch wehmütig, wenn ich an die schicken Türen in anthrazit denke - weiß ist irgendwie langweilig. Aber was will man machen, eine dunkle Tür hätte einfach nicht gepasst.




... weiter ging es - diesmal mit Tanjas Highlight (und auch einer der Hauptgründe, warum sie sich für ProHaus entschieden hat) - Die Massivholztreppe

Ja ich muss zugeben, die übertrumpft mit Leichtigkeit die Eingangstür und ist natürlich (bis auf wenige kleine Details) aus dem Standardprogramm von ProHaus. Nach den Erfahrungen, welche wir in den Bemusterungszentren anderer Hausanbieter gesammelt haben, sind solche hochwertigen Ausstattungsmerkmale keine Selbstverständlichkeit und meist nur mit hohen Mehrkosten erhältlich.



Auch die Auswahl der passenden Innentüren war schnell getroffen, da wir uns auch hier bereits beim Kauf für ein bestimmtes Modell entschieden hatten.
Soweit so gut - was die Klinker angeht können wir sicher mit einem kulanten Entgegenkommen von ProHaus rechnen. Allerdings haben wir an dieser Stelle noch nicht geahnt, wie diese Bemusterung noch ausgehen wird ...


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Anfahrt zur Bemusterung bei ProHaus


Gegen 12:00 Uhr Montag Mittag haben wir uns auf den 400km weiten Weg nach Nordhorn gemacht. Auch aufgrund des Baustellen Dschungels im Ruhrgebiet sind wir dort erst gegen 18:00 Uhr eingetroffen. Gern haben wir das Angebot von ProHaus angenommen, eine Nacht im Hotel am Stadtring zu verbringen.





Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet und die Wände zieren Bilder namhafter Schriftsteller. In kleinen Glasvitrinen, welche überall im Hotel verteilt sind, werden zudem verschiedene Bücher ausgestellt. Das und die liebevolle Einrichtung verleihen dem Hotel einen eigenen Flair und wir haben unseren kurzen Aufenthalt dort sehr genossen. Auch die Hotel eigene gehobene Küche hat uns voll und ganz zufrieden gestellt.
Bei einem sehr reichhaltigen Frühstück kann man sich mit leckeren Kaffee und der aktuellen Tageszeitung entspannt auf den Tag vorbereiten.

In unmittelbarer Nähe (5 min Fußmarsch) des Hotels befindet sich auch der Stadtpark. Wobei der Name Stadtpark hier wohl eher irreführend ist, zumindestens waren wir beide ziemlich überwältigt, als wir dieses kleine Juwel inmitten von Nordhorn betreten hatten. Allerdings sind wir als 'Mainzer' in solchen Dingen auch nicht sonderlich verwöhnt ... ; )

Aber auch sonst ist Nordhorn ein sehr beschauliches Städtchen und sicher einen Ausflug wert. Im Grunde ist man sich nie ganz sicher, ist das jetzt schon das Städtchen oder noch der Park oder vielleicht schon wieder ein neuer Park? Dazu passt sehr gut, dass das Hauptverkehrsmittel der Einheimischen das Fahrrad ist - es wird ohne Staub und Lärm relaxt durch die Gegend geradelt ...


Am Abend sind wir erschöpft und voller Vorfreunde eingeschlafen. Morgen legen wir die wichtigsten Grundsteine für unser zukünftiges Haus.

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Planung DVB-T Hausanlage

DVB-S Enthusiasten werden jetzt aufschreien: "Nur 23 Programme und schlechte Bildqualität. Will er sich das wirklich antun?" Ja, er will ...

Wir haben den regionalen Vorteil, dass bei uns neben den öffentlich-rechtlichen Sendern auch alle privaten Sender über das terrestrische Fernsehsignal ausgestrahlt werden. Zudem ist die Bildqualität auch auf unseren 46" LCD noch ausreichend.

Eine kleine, unscheinbare Aussenantenne, ein aktiver Breitband-Verstärker, ein paar passive Unterverteiler und Enddosen und fertig ist die DVB-T Hausanlage. Zudem wird noch das Signal einer UKW-Antenne unter dem Dach in den Hausverteiler eingespeist. So ist immer und überall im Haus Fernsehen und Radio aus der Dose verfügbar, auch ohne zusätzlichen Receiver, da mittlerweile jeder Fernseher DVB-T als Standard beherrscht. Fühlt sich an wie ein Kabelanschluss - kommt aber kostenlos über die Antenne(n).

Kürzlich hat ein Kollege hinterfragt, ob es sich in der heutigen Zeit überhaupt noch lohnt Koaxialkabel für den Fernsehempfang zu verlegen und tatsächlich ist es mittlerweile schon so, dass der Großteil aller von uns konsumierten Medieninhalte aus dem Hausnetzwerk bzw. dem Internet kommen. Aber eine Welt ganz ohne klassisches Fernsehen kann ich Tanja derzeit leider noch nicht verkaufen ... probiert habe ich es trotzdem ; )


Fortsetzung ...

Finale Heizungsplanung Stiebel Eltron LWZ 403 Integral

Nach einem ausführlichen Gespräch mit einem Aussendienstmitarbeiter von Stiebel Eltron am Dienstag ist unsere Heizungsplanung nun abgeschlossen. 
Da Solarunterstützung in Zusammenarbeit mit einer Wärmepumpe nur eine geringe Effizienzsteigerung bringt, haben wir uns für die LWZ 403 Integral ohne Solarunterstützung entschieden.

Keller-, Erd- sowie Dachgeschoss werden über eine Fussbodenheizung beheizt. Aufgrund der speziellen Problematik einer Kellerbelüftung, vor allen Dingen im Sommer, wird im Keller nur die Waschküche in den Lüftungskreislauf (Abluft) einbezogen. Erdgeschoss und Dachgeschoss werden komplett zentral be- und entlüftet. In der Diele wird es ein zweites Steuergerät für die komfortable Bedienung und Steuerung der Heizung bzw. der Lüftungsanlage geben.

Die Planung für die Positionierung der Abluftventile der Lüftungsanlage wird von Stiebel Eltron erstellt. Aber wer macht die Heizlastberechnung? Eigentlich müßte ProHaus die liefern, da wir auch die Fußbodenheizung von ProHaus beziehen. Das ist doch schon mal eine gute Frage für die Bemusterung am Dienstag ...

... und auch der Erdwärmetauscher ist noch nicht ganz aus der Planung raus. Allerdings ist die richtige Installation nicht ganz unproblematisch. Dazu muss ich mir noch ein paar Meinungen einholen.