Sockelisolierung - der Endspurt

Zum Finale wird der Sockel mit einer Schicht Styropor gedämmt. Die Styroporstreifen sind bereits auf Maß geschnitten und passen perfekt, allerdings nicht mit einer dicken Schicht aus Bitumenabdichtung. Also haben wir jeden einzelnen Styroporstreifen mit der Säge passend geschnitten und was nicht gepasst hat, wurde passend gemacht und ausgeschäumt. Ein Hoch auf den Erfinder des Bauschaums ; )

Sockelisolierung - Sockelabdichtung mit Bitumen

Der nächste Schritt nach der Untermörtelung der Wände ist die Sockelabdichtung. Hierzu wird der Haussockel zuerst mit einem Bitumenvoranstrich grundiert und dann mit Bitumenbahnen beklebt. Die Materialien hierzu werden mit den Ausbaupaketen geliefert. Die Arbeiten waren einfach - und meine Hände danach komplett schwarz ; )

Vorbereitung auf die Hausabnahme mit der Bauherrenberaterin vom BSB

Die Baustellenbegehung mit Frau Hahn vom Bauherrenschutzbund war wieder eine spannende Angelegenheit. Wie immer wurde jedes Winkelchen des Hauses gründlich inspiziert und Frau Hahn hat die ein oder andere Frage ausführlich beantwortet.

Das Ergebnis der Begutachtung ist durchweg positiv - was uns aber auch nicht weiter überrascht hat. Ein paar Details müssen von ProHaus noch einmal nachgearbeitet werden, aber darum wird sich dann Herr Göker bei der Hausabnahme kümmern.

Lieferung der Ausbaupakete

Kurz nach dem Stelltermin werden die Ausbaupakete geliefert. Im Klartext heißt das, dass alle Materialien für den Innenausbau geliefert werden.

Das ist wirklich eine Menge Holz - im wahrsten Sinne des Wortes und ohne die Hilfe von Walter, Sabine, Carsten und unseren neuen Nachbarn wären wir sicher aufgeschmissen gewesen.
Die meisten LKW's besitzen Vorrichtungen, die das Entladen erleichtern, aber in dem ein oder anderen Fall ist wieder Handarbeit angesagt, mal abgesehen davon, dass alle Materialien auch noch im Erdgeschoss und Obergeschoss verteilt werden müssen.

Nach erfolgreicher Arbeit sieht man dann aber auch, was man die zwei Tage geschafft hat ; )

Sockelisolierung - Untermörtelung der Wände

Die erste Arbeit, welche für den frischgebackenen Bauherren ansteht, ist die Untermörtelung der Wände. Da die dazu erforderlichen Materialien nicht von ProHaus (warum eigentlich?) geliefert werden, kann man mit dieser Arbeit bereits vor der Lieferung der Ausbaupakete beginnen.


Für die Arbeiten benötigt man nur einen Spachtel, 300kg Zementmörtel, zwei Vierkanthölzer und eine Menge Geduld.

Während Tanja die Hölzer von außen gegen die Fuge gepresst hat, habe ich die Wände von innen untermörtelt. Später habe ich die Fuge dann von außen vollständig mit Mörtel gestopft, während Tanja von innen wieder mit den Hölzern dagegen gehalten hat. Eigentlich ganz einfach, macht aber auch nicht wirklich Spass und dauert eine Weile, wenn man sauber arbeitet.

Richtfest in der Hausnummer 17

Zum Richtfest hatten wir die Familie, Freunde und zukünftige Nachbarn eingeladen. Es war ein schöner Abend. Leider kann ich mich nicht mehr an wirklich viele Details nach dem Richtspruch erinnern und der Kater am nächsten Tag war fürchterlich ; )

Deshalb lasse ich Bilder sprechen ...


Das Haus ist da ...

Pünktlich Mittwochmorgen war das Aufbauteam von Gussek auf unserer Baustelle. Von dem LKW-Fahrer, welcher den ersten Teil unseres Haus gebracht hatte, haben wir erfahren, dass der zweite und wichtigste Anhänger noch irgendwo im Ruhrpott festhängt. Die Zimmerleute von Gussek meinten, dass sie wohl erst nach dem Mittag mit dem Aufbau beginnen können und das Haus erst am Montag fertiggestellt sein  wird. Also sind wir zum Getränkemarkt gefahren, damit unsere Handwerker nicht verdursten müssen ; )

Als wir eine Stunde später wieder auf der Baustelle auftauchten, standen zu unserer Überraschung schon einige Teile des Hauses. Da war der zweite Anhänger wohl doch schneller gekommen als gedacht ...

Wir waren ziemlich aufgeregt. Wer selber schon mal ein Haus gebaut hat, kennt dieses Gefühl sicher - so ein Kribbeln im Bauch, als wäre den ganzen Tag Weihnachten ...

Das Ergebnis des Tages war dann auch entsprechend beeindruckend -
die gesamte Haushülle war bereits fertig.
Am nächsten Tag war zu unserer Überraschung noch ein zweites Aufbauteam von Gussek angereist und beide Teams werkelten fleißig auf der Baustelle, so dass bereits am späten Nachmittag das Dach eingedeckt war. Jetzt durfte ich zum Richtfest zwar keinen Nagel mehr einschlagen, dafür war das Haus fix und fertig und der für das Wochenende angekündigte Regen machte uns keine Sorgen mehr. Knapp zwei Tage für den kompletten Aufbau - das ist rekordverdächtig ; )

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Verfüllen und Verdichten - das Haus kann kommen

Der Tiefbauer unseres Vertrauens hat noch einmal richtig Gas gegeben und die Grube rechtzeitig verfüllt. Ich war mittendrin, statt nur dabei und das ist ein richtiger Knochenjob. Während ich nach ein paar Stunden vollkommen fertig war, hat der Tiefbauer noch fleißig bis Sonnenuntergang weiter geschafft.
Jetzt kann das Haus kommen ...


Der Hammer des Tages kam aber zum Vorschein, als wir den nachträglich erstellten Kanalanschluss für die Installation des Revisionsschachtes freigelegt haben. Der Kanalanschluss liegt anstatt der geplanten 2,20m in nur 1,90m Tiefe. Was sich anfangs wie eine Lappalie anhört, ist in Wirklichkeit ein richtiges Fiasko. Da wir nun den Schmutzwasserschacht nicht installieren können, weil er über dem Niveau der Einfahrt liegen würde und für die Kellerentwässerung müßten wir nun nachträglich eine Hebeanlage installieren. Wir haben uns umgehend an das für uns zuständige Tiefbauamt der VG Alzey-Land gewandt und eine Korrektur des Hausanschlusses gefordert. Bis jetzt haben wir mit dem Bauamt nur gute Erfahrungen gesammelt - allerdings ging es bis zum heutigen Tag auch immer nur um Standardvorgänge ...

Zu guter Letzt ist auch schon ein Teil des Hauses (mitsamt holländischen Fahrer) auf dem Grundstück angekommen.

Installation der Drainage (DIN 18195-4)

Nachdem wir die Dämmung in Verbindung mit einer Noppenbahn fertiggestellt haben, ging es an das Verfüllen der Baugrube. Um den Keller auf lange Sicht vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen, müssen wir nach  DIN 18195-4 eine Drainage installieren. Für die Errichtung einer funktionstüchtigen Drainage wiederum gilt die DIN 4095. Wir haben versucht die Vorgaben der DIN soweit wie möglich einzuhalten bzw. umzusetzen.
Zum Auffangen des anfallenden Drainagewassers wird ein wasserdichter Pumpenschacht von Kessel verwendet. Dieser wird mit einer schwimmergesteuerten und alarmgesicherten Drainagepumpe bestückt. Die Pumpe hat die Aufgabe das Drainagewasser auf Kanalhöhe zu heben bzw. in unserem Fall in die Zisterne einzuleiten.

Ziemlich viel Aufwand für eine Drainage, die nach Aussage unseres Tiefbauers aufgrund der Bodenbeschaffenheit nie ein Tröpfchen Wasser sehen wird. Aber wer weiss schon, was die Zukunft bringt - wir gehen lieber auf Nummer sicher ... 

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Dörken Noppenbahn und Kellerlichtschächte von MEA und WOLFA

Nach der Perimeterdämmung haben wir die Dörken Noppenbahn installiert. Aufgrund der Abmessungen von 3m Höhe und 20m Länge ging das Anbringen wirklich schnell von der Hand. Teilweise haben wir zu sechst gearbeitet und so waren wir innerhalb kurzer Zeit fertig.



Etwas aufwändiger war da schon die Installation der Kellerlichtschächte von MEA und WOLFA. Nicht nur, dass die Großlichtschächte von WOLFA ziemlich schwer sind, sie müssen auch noch gerade ausgerichtet werden und benötigen besondere Schwerlastanker für die Befestigung auf 100mm Dämmung.

Aber auch diese Arbeit ging nach einiger Übung leichter von der Hand ...
... und das Ergebnis kann sich sehen lassen : )

Verdeckter Einbau von Außenraffstores am Trauferker

Wie versprochen hat Herr Hoffrogge uns die Details für den verdeckten Einbau von Außenraffstores am Trauferker zugeschickt.

Als schöne Zugabe gab es noch ein paar Bilder von der Werksfertigung unseres Hauses. Die Änderungen an der Konstruktion des Trauferkers werden gerade von den Zimmermännern laut Planung umgesetzt.




An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Herr Hoffrogge, aber auch den Rest des ProHaus Teams für die bisher angenehme und gute Zusammenarbeit : )

Perimeterdämmung für die Außenwände und die Bodenplatte

Gestern haben wir die Perimeterdämmung (BASF Styrodur 3035 CS 100mm) für die Kelleraußenwände und die Bodenplatte fertiggestellt und unsere Kellerfenster (3-fach Verglasung Ug 0,7) sind mittlerweile auch eingebaut.

Die Arbeiten dauern länger als geplant, nicht nur weil wir nur nach der Arbeit auf die Baustelle können und in diesem später schwer zugänglichen, feuchtigkeitsanfälligen Bereich besonders sauber gearbeitet werden muss, sondern auch weil uns die verspäteten Lieferungen von Hornbach und Bausepp fünf wertvolle Tage in unserer Zeitplanung gekostet haben. Das Ärgerliche dabei ist, dass die Baumaterialien pünktlich zum terminierten Zeitpunkt (Tag der Kellerfertigstellung) versandt wurden, aber erst 5 Tage später bei uns auf der Baustelle eintraffen - wirklich eine logistische Glanzleistung. Beide Unternehmen haben sich bei uns entschuldigt, allerdings bringt uns das die verlorene Zeit nicht zurück.

... und so bleibt es wieder spannend bis zum Ende. Am 12.10.2010 erscheint der Hausstelltrupp von ProHaus auf unserem Grundstück. Bis dahin muss noch:

Fortsetzung ...