Elektrounterverteilung im OG

Ich hatte ein paar Stündchen Zeit und wollte nichts neues mehr anfangen, also hab ich mir gedacht: "Schau ich doch mal den Verteilerkasten im Obergeschoss an". Eigentlich wollte ich nur mal nachschauen, was hier für Arbeit auf mich zukommt und ob ich noch bestimmte Dinge vorher erledigen oder klären müsste. Zu meiner eigenen Überraschung war der Verteilerkasten dann aber nach 3 Stunden komplett verkabelt.


Ich hatte mir das ganze wesentlich komplizierter und komplexer vorgestellt, aber es ist wirklich einfach und macht richtig Spass - keine Vergleich zu dem unsäglich langwierigen verlegen der Stromkabel im Haus.

Dazu muss man aber sagen, dass die Elektroinstallation im Obergeschoss ziemlich einfach gehalten ist. Insgesamt 10 Stromkreise - jeweils 2 pro Zimmer (Steckdosen/Licht). In jedem Zimmer können also Licht und Steckdosen seperat ausgeschaltet werden. Das bedeutet einen geringen Mehraufwand bei der Installation, welchen aber ein deutlicher Komfortgewinn gegenübersteht. Zum Beispiel kann man später bei Elektroarbeiten die Steckdosen stromlos schalten und das Licht im Zimmer funktioniert weiter.

Kommentare:

  1. Der ElektromeisterDezember 20, 2012

    Aber was passiert, wenn bei der Arbeit der FI-Schalter (RCD) auslöst?
    :-))

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    1. Dann wird's dunkel ; )

      Aber mit ein bisschen Übung sollte man dass verhindern können. Man muss ja nur verhindern, dass einer der Leiter den Schutzleiter berührt.

      Ist mir insgesamt nur zweimal passiert. Beim ersten Mal habe ich unvorsichtig ein (stromloses) Kabel mit einer Kneifzange gekappt. Beim zweiten Mal habe ich das ganze noch einmal gemacht, um nachzuschauen, warum es gerade dunkel geworden ist ; )

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