Die Wärmepumpe LWZ 303i und der Flaschenzug

Sabine und Carsten haben uns einen Flaschenzug zur Verfügung gestellt und so hieß es am Samstag wieder Heizung schleppen. Aber selbst mit einem Flaschenzug ist es alles andere als eine Kleinigkeit die riesige Wärmepumpe in den Keller zu transportieren.

Für den Transport haben wir zuvor die Bautreppe entfernt, trotzdem waren die Platzverhältnisse sehr beengt.

Als wir das Gerät endlich passend mit Gurten verschnürrt hatten, hieß es Daumen drücken, dass diese das Gewicht der Pumpe halten und nicht reißen bzw. dass die Pumpe auf dem Weg nach unten nicht wegkippt.
Am Ende ist aber alles gut gegangen und die Heizung unbeschädigt im Keller angekommen, wo sie jetzt auf den Einbau wartet.

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Gießen des Heizungssockels

Die Heizungsinstallation ist jetzt nicht mehr fern, deshalb haben wir einen Sockel für die Wärmepumpe gegossen. Die erforderlichen Maße für den Aufbau des Integralgerätes LWZ 303 haben wir der Installationsanweisung des Herstellers Stiebel Eltron entnommen.

Bei dem Aufbau des Sockels habe wir uns an der Planung für den Estrich orientiert. 8cm Dämmung und 10 cm Estrich. Dadurch wird der Heizungssockel ca. 3 - 4 cm über den Estrich herausragen.

Eine doppelte Lage Estrichmatten sorgt zukünftig für die Stabilität des Sockels.

Nachdem der Betonestrich durchgetrocknet ist, werde ich den Sockel mit weißen Flüssigkunststoff versiegeln (die Idee dazu stammt aus dem Baublog von Jenny und Marcel).

Installation der Dachentlüftung


Wir haben von einem örtlichen Dachdecker den Entlüftungsziegel für die Kanalentlüftung setzen lassen und der hat nicht wenig geflucht, weil sich unsere geklammerten Ziegel (jede dritte Ziegel ist speziell gesichert) nur sehr schwer lösen bzw. verschieben ließen.

Mich hat allerdings viel mehr geärgert, dass ich für die Installation die Unterspannbahn aufschneiden mußte und ich hatte meine Mühe sie wieder einigermaßen dauerhaft und wasserdicht zu verschließen.
Aber die Mühe hat sich gelohnt. Jetzt können wir anfangen die Dachschrägen mit Dampfsperrfolie zu verschließen und die Untersparrendämmung einzubauen.

Lieferung der Heizung LWZ 303i

Endlich sind wir stolze Besitzer einer Stiebel Eltron LWZ 303 Integral Wärmepumpe ... und eines neuen Kühlschranks. Denn statt fünf Paletten mit der Heizung und dem Zubehör, bekamen wir vier Paletten mit Heizung und ein Monstrum von einem Kühlschrank geliefert.

Passend dazu war auch der Name der Spedition (Bild links).

Der Kühlschrank war so groß wie ein Schrank und wog 150kg. Ich habe das Ding gleich wieder abholen lassen, bevor Tanja noch auf den Gedanken gekommen wäre, den Trümmer irgendwo bei uns aufzustellen ; )
Den Rest des Nachmittages waren wir dann damit beschäftigt die Teile der Wärmepumpe ins Haus bzw. in den Keller zu bringen ...
... und tatsächlich ist es uns gelungen den Warmwasserspeicher über die enge Bautreppe in den Keller zu schaffen. Den größeren Teil, nämlich die Wärmepumpe mit der Lüftungsanlage mußten wir aber im Flur stehen lassen. Ohne Flaschenzug bekommen wir das riesige Paket nie heil in den Keller.

Verdeckter Einbau eines Außenraffstore

Wir haben das warme Wetter der letzten Tage genutzt, um die Außenjalousie am Wohnzimmerfenster einzubauen. Mit etwas Erfahrung ist der Einbau rech einfach und geht schnell von der Hand.
Mit dem vorläufigen Ergebnis sind wir vollauf zufrieden und gespannt, wie das ganze aussieht, wenn die Verblendung mit den Klinkern erfolgt ist. Als nächstes werden wir dann die Raffstores an dem Trauferker installieren ...

Innenausbau - Beginn der Sanitärinstallation

Im Haus sind bereits alle Innen- und Außenwände mit Holzplatten verkleidet, so dass wir nun mit der Sanitärinstallation beginnen können. Den Anfang haben wir im WC im Erdgeschoss gemacht und direkt festgestellt, dass unsere ursprüngliche Planung uns nun doch nicht mehr zusagt. Also haben wir kurzerhand die Trennwand zwischen WC und Arbeitszimmer abgerissen und neu aufgebaut. Jetzt findet dort das Geberit WC-Vorwandelement und auf der anderen Seite der Heizkreisunterverteiler Platz. Gleichzeitig hat die Wand einiges an Stärke zugelegt, was der Geräuschdämmung zuträglich sein sollte.
Seit wir mit der Sockelisolierung und der Dämmung fertig sind machen die Arbeiten eigentlich viel Spass. Aktuell fühle ich mich auch weniger wie ein Häuslebauer, sondern eher wie bei 'Jugend forscht'. ; )

Elektroinstallation im Erdgeschoss

Mittlerweile konnte ich die Elektroinstallation im Erdgeschoss fast abschließen. Nur die Vorbereitung für das Treppenlicht fehlt noch. Hier haben wir uns wirklich lange Gedanken gemacht wie wir am besten vorgehen, da wir den entgültigen Verlauf der Treppe ja noch nicht kennen. Aber dank der hilfreichen Unterstützung durch ProHaus (Herr Hoffrogge) werden wir auch diesen Teilbereich bald abschließen können.

Es ist schon erstaunlich, wieviel Zeit und Material man in die Elektroinstallation investieren kann. Derzeit habe ich ca. 800m 3x 1,5 NYM, 150m 5x 1,5 NYM, 80m Koaxialkabel, 200m Netzwerkabel, 30m 2x 2,5 Lautsprecherkabel, 50m Buskabel, 200m Leerrohre und unzählig viele Kabelschellen verbaut. Sämtliche Datenkabel (Netzwerk-, Fernseh-, Telefon-, Lautsprecher-, Buskabel) werden getrennt von den Elektroleitungen auf dem Boden in Leerrohren verlegt.

Als krönender Abschluss wartet diesmal ein dreireihiger Unterverteiler auf mich. Hier wird die Verkabelung sicher nicht so einfach wie im Obergeschoss, zumal schon jetzt erkennbar ist, dass es recht eng zugehen wird. Eventuell muss ich dann einige Stromkreise wieder zusammenlegen.

Danach darf ich dann im Keller mit feuchter Luft, kalten Wänden und schweren Gerät für das Fugenfräsen noch etwas Steinhaus Ambiente genießen. Aber auch das geht vorbei - nur die Verkabelung des Hauptverteilerkastens bereitet mir noch einiges Kopfzerbrechen ...

Elektrounterverteilung im OG

Ich hatte ein paar Stündchen Zeit und wollte nichts neues mehr anfangen, also hab ich mir gedacht: "Schau ich doch mal den Verteilerkasten im Obergeschoss an". Eigentlich wollte ich nur mal nachschauen, was hier für Arbeit auf mich zukommt und ob ich noch bestimmte Dinge vorher erledigen oder klären müsste. Zu meiner eigenen Überraschung war der Verteilerkasten dann aber nach 3 Stunden komplett verkabelt.


Ich hatte mir das ganze wesentlich komplizierter und komplexer vorgestellt, aber es ist wirklich einfach und macht richtig Spass - keine Vergleich zu dem unsäglich langwierigen verlegen der Stromkabel im Haus.

Dazu muss man aber sagen, dass die Elektroinstallation im Obergeschoss ziemlich einfach gehalten ist. Insgesamt 10 Stromkreise - jeweils 2 pro Zimmer (Steckdosen/Licht). In jedem Zimmer können also Licht und Steckdosen seperat ausgeschaltet werden. Das bedeutet einen geringen Mehraufwand bei der Installation, welchen aber ein deutlicher Komfortgewinn gegenübersteht. Zum Beispiel kann man später bei Elektroarbeiten die Steckdosen stromlos schalten und das Licht im Zimmer funktioniert weiter.