Sockelisolierung - Perimeterdämmung

Fortsetzung ...

Da die Installation des Kanalanschlusses beim ersten Versuch nicht geklappt hat, schließen wir den Abwasserkanal erst zum jetzigen Zeitpunkt an. Anschließend wollen wir auch gleich die endgültige Geländeoberfläche anlegen. Dafür muss aber erst die Sockelisolierung bzw. die Perimeterdämmung des Kellers auf das geplante Geländeniveau angehoben werden.
Beim dämmen des Kellers haben wir noch umständlich mit Cuttermesser und Styrodursäge gearbeitet. Diesmal benutzen wir eine Elektrokettensäge, welche sich bestens zum sauberen und schnellen schneiden der großen Styrodurdämmplatten eignet. Das ist auch dringend erforderlich, da aufgrund der unebenen Grundfläche Kellerwand / Geschossdecke / Fassade jede Platte ein maßgefertigtes Einzelstück ist.




Um auch die letzten Unebenheiten auszugleichen, werden die Platten mit Bauschaum geklebt. Als kleine Herausforderung wartet noch die Dämmung der Bodenplatte am Trauferker. Abschließend wird das Ganze mit einer Noppenbahn verkleidet, bekommt ein Randabschlussprofil von Dörken und die Lichtschächte werden mit Aufsätzen an das zukünftige Geländeniveau angepasst.







Fortsetzung ...

Baustopp aufgehoben

Knapp fünf Tage hat es gedauert, dann wurde der Baustopp bei unseren Nachbarn wieder aufgehoben. Gefunden hat man ein paar Unterarmknochen, Tonscherben und ein Schmuckstück (alte Haarspange).
Mittlerweile steht dort ein Fertigkeller und morgen Abend ein Fingerhaus ...

Gussek Kundendienst - Tausch der Fenster

Der Gussek Kundendienst war vor Ort, um die beschädigten Fenster zu tauschen.
Zwei Fenster hatten schon seit der Lieferung einen Fehler im Glas und zwei Fenster wurden bei den Klinkerarbeiten beschädigt. Alle vier Scheiben wurden anstandslos ausgetauscht.
Der Tausch der Fensterscheiben ist völlig unkompliziert, da die Glaselemente (3-fach Verglasung) komplett in einem Stück geliefert und eingebaut werden.


Zum Abschluss hat Herr Wolterink und sein Kollege noch Verblendleisten an den Übergängen der Außenraffstores zu den Fenstern und der Dachverkleidung zu den Klinkern angebracht. Das Ganze sieht sehr gut aus, vor allen die Verblendleisten an den Raffstores sind sehr schick.

Abschluss der Sanitärrohrinstallation und setzen der Wasseruhr

Da jetzt der Hauswasseranschluss liegt, konnte Ralf Rüdinger auch die Sanitärrohrinstallation im Keller abschließen. Außenwasserhähne, Toiletten und Waschmaschine haben einen eigenen Anschluss bekommen, da wir hier später vielleicht auf Regenwasser umstellen werden. Auch der Anschluss für die Enthärtungsanlage wurde bereits integriert und die zwei abschließbaren Aussenzapfstellen sind nun auch montiert und funktionsfähig.

Nebenbei hat er auch die Installation der Wasseruhr überwacht und die Kundendienstmitarbeiter von Gussek empfangen, welche einige der letzten Mängel behoben haben, aber das ist eine andere Geschichte ; )

Das Kunstwerk

Erstellung Hausanschluss - Strom, Wasser und Telekom

Die Firma Duttenhöfer Tiefbau GmbH wurde mit der Erstellung unseres Hausanschlusses beauftragt. Zu Beginn wurden die erforderlichen Gräben ausgehoben ...

... und im Anschluss die Kernbohrung für die Wanddurchführung (Mehrsparten) erstellt.

Am Tag 2 wurden durch die Versorger alle erforderlichen Leitungen und Kabel verlegt und durch die Wanddurchführung ins Haus gelegt.
Das Ganze ging überraschend schnell und reibungslos über die Bühne und ich wollte schon durchatmen, als ich unseren Grenzstein gesehen habe. Da hatte der Baggerführer wohl beherzt mit der Schaufel zugegriffen und ihn dann auch noch an der falschen Stelle versenkt.
Nach vielen erfolglosen Telefonaten und viel verstrichener Zeit (14 Tage) habe ich ein Schreiben mit einer festen Frist für die Mängelbeseitigung aufgesetzt und der Firma Duttenhöfer per Mail, Fax und Post zukommen lassen (man kann ja nie wissen, welchen Kommunikationsweg eine Firma heutzutage bevorzugt ; ) Kurz darauf wurde der Grenzstein neu eingemessen und wieder an seinem alten Platz versenkt.


Fertig : )




Abhängen der Decken

Früher oder später landet man beim Hausausbau bei den Zimmerdecken und es stellt sich zwangsläufig die Frage: "Hängen wir die Decken ab oder nicht?"

Da wir einen großen Teil der Beleuchtung in den Decken verbauen möchten, müssen wir verschiedene Bereiche der Decken abhängen. Dafür gibt es viele unterschiedliche Wege:

Profis verwenden hier CD-Profile, aber wir sind keine Profis und ProHaus liefert mit den Ausbaupaketen standardmäßig Holzlatten (75 mm x 22mm) für die Unterlattung der Rigipsplatten.

Am einfachsten ist es, diese doppelt zu nehmen und zu verschrauben. Damit erreicht man zusammen mit der Rigipsplatte eine Einbautiefe von 5 cm, was für den Einbau von LED-Spots (Sockel MR16) vollkommen ausreichend ist. Im Einbaubereich der Spots haben wir ein bestimmtes Aluminium-Klebeband aus dem Lüftungsbau verklebt. Es ist glasfaserverstärkt und sorgt so beim Einbau der Leuchten für einen mechanischen Schutz der empfindlichen Dampfbremsfolie. Die metallische Oberfläche sorgt dafür, das die Abwärme der Spots gleichmäßig verteilt wird und die Dampfbremse sich nicht an einer Stelle übermäßig erhitzt.
Im Wohnbereich bzw. in der Küche benötigen wir eine Einbautiefe von 9cm. Deshalb haben wir hier eine Konterlattung verbaut.

Jasba - HIGHLANDS

Da unsere Räume jetzt langsam Gestalt annehmen und man einen Eindruck bekommt. wie sie später wirken werden, beginnen wir mit der Planung für den Innenausbau (was bei den vielen Möglichkeiten gar nicht so einfach ist)

Zumindest bei den Fliesen ist die Entscheidung dann schnell gefallen. Das gesamte Haus wird einheitlich mit dem Fliesenprogramm Highlands aus dem Hause Jasba ausgestattet.

Highlands naturbeige - für den Boden der Küche und Speisekammer (60 x 60)

Highlands torfgrau - für die Böden der Flure und im Sanitärbereich (60 x 30)

Highlands wolkenweiß - als Wandfliesen in Dusche und WC-Bereich (60 x 30)

Ich persönlich hab immer ein Problem mit Fliesen, weil sie kalt wirken und irgendwie auch nicht mehr ganz zeitgemäß im Zeitalter von Hightech Bodenbelägen. Aber meine Vorstellungen von einem völlig Fliesen freien Bad konnte ich Tanja irgendwie nicht verkaufen ; ) und die Highlands mit ihrer besonderen Farbgebung und Oberfläche sind wirklich ein guter Kompromiss.

Die Idee stammt übrigens aus dem Baublog von Oleg und Natja.

Fortsetzung ...