Unterputz Elektroinstallation Keller

Das Haus ist fertig mit Rigips beplankt, eigentlich könnte jetzt die Fußbodenheizung und der Estrich kommen. Aber vor dem Estrich muss der Keller verputzt werden. Also habe ich 'schnell' im Keller Dosen gebohrt, Fugen gefräst und Leitungen verlegt (im Technikraum liegt die gesamte Installation schon Unterputz).

Für das Fräsen der Fugen habe ich eine preiswerte Mauernutfräse gekauft. Die Fräse arbeitet zuverlässig, schnell  und mit dem Anschluss für den Industriestaubsauger auch fast ohne Staubentwicklung. Ich habe auch kurz darüber nachgedacht eine Fräse zu mieten, aber das ist auch nicht günstiger und so hat man keinen Zeitdruck.


Wenn wir schon bei dem Thema sind - eine kleine Herausforderung war die Installation der Potentialausgleichsschiene. Üblicherweise kenne ich es so, dass der Fundamenterder unter der Bodenplatte zusammengeführt wird und ein kleines Fähnchen zum Anschluss der Potentialausgleichsschiene dient. Gussek und Wolts macht es sich hier sehr einfach und läßt beide Ende des Fundamenterders oberhalb der Bodenplatte enden, so dass die Zusammenführung beim Bauherren respektive Elektriker liegt. Für die Installation habe ich eine Halterung für Gitterroste modifiziert und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Mal schauen, was der Elektromeister bei der Abnahme meint ; )

Die Gelegenheit habe ich auch gleich genutzt, um die Steuerkabel für die automatische Bewässerungsanlage, die Füllstandsanzeige der Zisterne und den Alarm für die Drainagepumpe zu verlegen. Installiert werden die Geräte in der Speisekammer hinter der Küche. Die Leitungen werden mit anderen Versorgungsleitung durch eine Wandduchführung im Keller nach außen geführt.

Installation und Inbetriebnahme der Füllstandsanzeige für die Zisterne.


FAWAS Beam Electrolux SC 335



Im Technikraum habe ich mittlerweile auch die Installation der Zentralstaubsaugeranlage abgeschlossen. Bei dem ersten Probelauf hatten wir den Eindruck, dass ein Jumbo-Jet durch das Haus fliegt. Nachdem jedoch die Saug- und Abluftleitung angeschlossen waren, hielten sich die Arbeitsgeräusche im normalen Rahmen. Ein späterer Funktionstest hat sichergestellt, dass die Anlage sich über jede der Saugdosen fernsteuern läßt und die Dosen auch das tun was sie sollen, nämlich saugen ; )

Jetzt sind wir gespannt, wie die Anlage sich im häuslichen Alltag bewähren wird.

Telekom Mitarbeiter vermisst ...





gesucht wird 

Herr D. A.
Telekom Bauherrenberater 
Außenstelle Mainz





Seit Wochen versuche ich erfolglos die Telekom-Bauherrenberatung in Mainz zu erreichen. Auch die Bitte um Rückruf führt leider nicht zu dem gewünschten Erfolg.

Ein Marathon durch den Telekom-Service-Dschungel per E-Mail und Telefon hat eines gezeigt - alle Wege führen in diesem Fall nicht nach Rom, sondern zur Bauherrenberatung in Mainz. Aber Herr A. bleibt unerreichbar ...

Was ist passiert? Ist er mit Arbeit überlastet, streiken die schon wieder oder war er bei der letzten Kündigungswelle dabei und keiner hat's gemerkt?


Recherchen im Freundes und Kollegenkreis führen ins Zwielicht und lassen nichts gutes erahnen, aber ich bleib dran ; )



Verlegung der Lüftungsrohre


Alter Schwede ...

... das war ein ganz schönes Stück Arbeit. Das Verlegen der Lüftungsrohre war weniger kompliziert als befürchtet und aufwendiger als erwartet. Jetzt liegen aber alle erforderlichen Rohre in/auf den Böden und den Wänden, 'nur' die Leitungen vom Deckendurchbruch im Keller zur Wärmepumpe fehlen noch.


Auf Grundlage der Lüftungsplanung von Stiebel Eltron ließ sich gut arbeiten. Allerdings mußten wir einige Änderungen vornehmen. Zum Beispiel waren Reinigungsöffnungen in Richtung Dachschräge geplant bzw. gar nicht vorhanden. Auch in Bezug auf eine geeignete Wanddurchführung für die Außenzuluft konnte man uns leider nicht weiterhelfen, so dass ich diese in Eigenregie planen und besorgen mußte.

Begonnen haben wir mit der Verlegung von Wickelfalzrohr auf dem Dachboden. Da dieser ungeheizt ist, müssen die Rohre zusätzlich gedämmt werden, um Wärmeverluste bzw. Kondenswasserbildung im Rohr zu vermeiden.

Weiter ging es mit der Verlegung von Flachkanal im Ober- und Erdgeschoss. Dieser verschwindet später unsichtbar unter dem Estrich.
Um die Steigleitungen habe ich Kästen gebaut. Diese sind mit Glaswolle gefüllt und komplett (Außenwand und Innenwand) mit Dampfbremsfolie geschützt. Glücklicherweise ist mir noch rechtzeitig eingefallen, dass wir später (wenn endlich effiziente Anlagen auf dem Markt sind) eine Photovoltaikanlage installieren möchten. So konnte ich noch zwei dicke Leerrohre für die späteren Zuleitungen vom Dachboden in den Keller legen. 

Für die Durchführung von Rohren durch die Dampfbremse gibt es, genau wie bei Stromkabeln, passende Rohr Manschetten z.Bsp. für den Einbau von Deckenauslässen.