Einbau der Innentüren

Die Abrufkarte für die Türen haben wir zusammen mit der Abrufkarte für die Treppe versandt. Als wir nach ein paar Wochen immer noch keinen Liefertermin für die Türen erhalten hatten, habe ich telefonisch bei ProHaus nachgefragt. Wir hatten nachträglich noch einmal die selben Türen wie im Haus für den Keller bestellt (Nachbemustert) und diese Nachbestellung lag offensichtlich immer noch unbearbeitet auf irgend einem Sachbearbeiterschreibtisch. Frau Alexy von der Auftragsbearbeitung hat dann alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wir die Türen zumindesten noch in der letzten KW 2011 geliefert bekammen, so dass wir sie pünktlich zum Einzug einbauen konnten.



Eines vorweg - Türen einbauen ist keine Arbeit die Spaß macht. Also mir zumindestens nicht. Die Zargen in den Türöffnungen mit der Wasserwaage genau auszurichten und mit Keilchen zu fixieren ist eine ziemliche Geduldsarbeit, die ein wenig Übung und Erfahrung braucht. Aber mit jeder Tür wird es besser und geht schneller ...

Die Türblätter im Obergeschoss musste ich vor dem Einbau um 2 cm kürzen. Dafür habe ich einen Elektrohobel verwendet. Das geht schnell und die Kante wird sauber, macht allerdings auch viel Krach und noch mehr Dreck.
Die Rosetten für die Türgriffgarnituren haben wir übrigens nicht geschraubt, sondern mit Kleben statt Bohren geklebt. Das war Tanjas Idee und ich war Anfangs ziemlich skeptisch - hält aber bombenfest und geht schnell und einfach.


Zwischen Diele und Wohnzimmer haben wir eine Doppeltür mit feststehenden Seitenteil aus mattierten Glas. Hier gibt es im Gegensatz zu den einfachen Innentüren viele Abweichungen beim Einbau und da keine Einbauanleitung mitgeliefert wurde, war das Ganze noch einmal eine spannende Angelegenheit.


Leider war die geplante Türöffnung für den Einbau der Doppeltür zu schmal, so dass ich hier Hand anlegen mußte. An dem tragenden Balken auf Höhe der Bänder wurden 10mm Holz entfernt.

Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Es ist mit Abstand die schönste Tür im Haus.



Zwischen Küche und Speisekämmerchen haben wir eine vor der Wand laufende Schiebetür eingebaut. Das Dekor des Türblatts entspricht den restlichen Türen im Haus und die Laufschiene haben wir in der Speisekammer installiert, so dass sie von außen im Grunde wie ein normale Tür wirkt.

Die Schiebetür haben wir nicht über ProHaus bezogen, sondern aus dem Praktiker-Markt um die Ecke. Mit einer 20% Aktion war sie fast ein Schnäppchen, wenn man bei Schiebetüren diesen Begriff überhaupt verwenden kann. Nach dem Einbau frage ich mich immer noch, wodurch sich die hohen Mehrkosten für Schiebetüren rechtfertigen lassen!? Am extra Material kann es nicht liegen, das ist nämlich nicht viel ...







Alle Bilder

Laminat und Sockelleiste verlegen

Bevor wir mit dem Verlegen des Laminats begonnen haben, mußten wir den Untergrund entsprechend vorbereiten. Der komplette Estrich im Haus wurde nach dem Trocknen von der Estrichfirma geschliffen und von uns mit Tiefengrund grundiert. Auf den Estrich haben wir anschließend eine spezielle, für Fussbodenheizung sehr gut geeignete, Dämmunterlage verlegt. Diese dient als Dampfsperre. Für uns waren aber zwei andere Eigenschaften wichtiger - die Tritt- bzw. die Gehschalldämmung dieser Matten. Damit haben wir das typische Klick-Klack Geräusch beim Laufen auf Laminat gut in den Griff bekommen.

Mit dem eigentlichen Verlegen des Laminats haben wir im kleinsten Raum des Obergeschosses begonnen, damit der eventuelle Schaden kleinstmöglich bleibt ; ) Allerdings hat sich herausgestellt, dass das Verlegen des Laminats zu zweit extrem einfach ist und dazu noch recht schnell geht. Damit ein einheitliches Gesamtbild entsteht, haben wir im kompletten Haus (mit Ausnahme des Wohnzimmers) das gleiche Laminat (Fa. Egger, Seekiefer grau) verlegt.






Im Wohnzimmer haben wir ein sogenanntes 1clic2go Laminat (Fa. Krono, Studio Oak) verwendet, was die Verlegung noch einfacher gestalltet. Ich habe die 40 qm an zwei Abenden alleine verlegt.

Die Laminate wirken auf den Fotos immer ein bißchen dunkler als sie eigentlich sind. Deshalb habe ich mal eine Nahaufnahme (Bild links) gemacht.







Für alle Bodenbeläge, auch für die Jasba Highlands Fliesen, verwenden wir eine weiße Sockelleiste aus Holz. Allerdings bin ich hier noch nicht in allen Zimmern fertig geworden - Sockelleisten verlegen macht aber auch keinen Spass ; )













Anfänglich wollten wir die Sockelleiste mit Clipsen befestigen. Nach den ersten Versuchen haben wir allerdings festgestellt, dass durch diese Befestigungsart immer eine Schattenspalte von 1 - 2 mm zwischen Sockelleiste und Wand war. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, alle Leisten mit Kleben statt Bohren zu befestigen. Dadurch liegen die Leisten bündig an der Wand und halten sehr gut.

Das benötigte Werkzeug zum Verlegen des Laminats ist eigentlich ziemlich übersichtlich. Ein paar Keile , einen Bleistift, einen Zollstock, eine Sägestation und eine Stichsäge.