Gira Rauchmelder mit Stromanschluss bzw. Netzteil

In Rheinland-Pfalz gibt es bei Neubauten, aber auch bei Bestandsbauten schon länger die gesetzliche Verpflichtung einen Rauchmelder zu installieren.

Es gibt zwar schlimmere Todesarten, als durch eine schleichende Kohlenmonoxidvergiftung im Schlaf aus dem Leben zu scheiden - aber tot ist tot, da hilft der beste Wecker nicht mehr. Deshalb hatte ich auch schon in meiner ersten eigenen Wohnung zumindest im Schlafzimmer einen Rauchmelder installiert.
Der Alarmton eines Rauchmelders ist extrem laut und wenn man mitten in der Nacht durch diesen Alarm aus der Tiefschlafphase gerissen wird, dann kann man den darauf folgenden Zustand nur als Schock bezeichnen. Dieses Vergnügen hatten wir im laufe der Jahre zweimal und jedesmal war eine schwächelnde Batterie der Grund für die Alarmauslösung.
Ich habe den nächtlichen Störenfried daraufhin natürlich mit wochenlangen Batterieentzug bestraft. Was aber subjektiv noch eine gewisse Befriedigung verschafft, schränkt objektiv gesehen den Funktionszeitraum des Rauchmelders stark ein ; )

Deshalb mußte eine Lösung her und das bedeutet in diesem Fall eine permanente Stromversorgung mittels eines 230 Volt Stromanschlusses. Gira bietet für unser Schalterprogramm einen schicken Rauchwarnmelder und wie der Zufall so will auch den passenden aktiven V-Sockel.
Das Foto zeigt den Rauchmelder über der Galerie


Die Installation des Rauchwarnmelders ist einfach. Man benötigt im Grund nur einen 230 Volt Stromanschluss. Bei einem Neubau plant man in der Decke einfachen einen zusätzlichen Deckenauslass ein. Bei einem Bestandsgebäude kann man hierfür auch den nicht verwendeten Anschluss einer Deckenleuchte verwenden. Den Schalter sollte man dann natürlich abklemmen.

Der aktive V-Sockel für den Rauchwarnmelder Dual/VdS von Gira ermöglicht neben einem Stromanschluss auch ein einfaches vernetzten aller im Haus installierten Rauchmelder mittels eines 230 Volt Kabels.

333.333 Seitenaufrufe - es lebe die Statistik

333.333 Seitenaufrufe sind doch schon mal eine imposante Zahl für einen Baublog.
Google Analytics liefert da noch einmal ganz andere Zahlen. Woraus die große Differenz der beiden Zählmethoden resultiert ist mir nicht ganz klar, aber eigentlich auch egal. In der Praxis orientiere ich mich an den Ergebnissen von Google Analytics. Der 'Besucherzähler' im Blog hat eigentlich nur den Zweck die Konkurrenz zu erschrecken ; )


Die Entscheidung einen Baublog zu führen hat sich im Nachhinein als gute Investition herausgestellt. Wir haben über den Blog viele wertvolle Hinweise von anderen Bauherren erhalten und einige nette Bekanntschaften gemacht.

Obwohl ich versuche den Focus immer eng auf das jeweilige Thema zu richten und auch auf Fotos jeweils nur den Gegenstand des Interesses abzubilden, bleibt es natürlich nicht aus, dass man mit einem Baublog auch das ein oder andere private Detail preisgibt (ob nun absichtlich oder unbeabsichtigt). Aber genau das macht für mich einen interessanten Blog aus, wer liest schon gern seitenweise Material-Aufzählungen und statistische Auswertungen.

Viel problematischer ist aus meiner Sicht die Tendenz zur absoluten Transparenz der Menschen aus privatwirtschaftlicher Sicht bzw. die immer enger verzahnten Überwachungsmechanismen aus staatlicher Sicht. Schon heute ist alles, wirkliches alles was einen Menschen ausmacht in irgend einer Datei gespeichert. Finanzielle und private Verhältnisse, Gesundheit, E-Mails, Verbindungs- u. Bewegungsdaten, usw. und die Frage ist nicht ob, sondern wann diese Daten alle in einer Datei zusammengeführt werden.

In diesem Sinne: "Wer keinen Account auf Facebook besitzt, werfe den ersten Stein." ; )