Google+

Da bin ich nun und die Frage, ob ich Google+ wirklich brauche ist in den Hintergrund getreten - letztendlich hat die Neugier gesiegt.

Das Konzept meine verschiedenen Kontakte in Kreise einteilen zu können hat mich überzeugt und entspricht auch dem tief im Menschen verwurzelten Bedürfnis, alles und jeden in bestimmte Schubladen zu stecken ; )
Mein erster Gedanke nach der Anmeldung war: 'Man ist das leer hier.' ...

Und tatsächlich gab es in meinem engeren Verwandten und Bekanntenkreis nur 3 Personen mit einem Google+ Profil. Davon wird nur ein einziges Profil aktiv gepflegt. Einerseits ist das gut und ich möchte allen zu dem umsichtigen Umgang mit ihren Daten gratulieren, andererseits glaube ich, dass nach einer Anmeldung auf Facebook die Trefferquote bei mindestens 50% läge.

... gleich gefolgt von dem Gedanken: 'Und irgendwie eng und so retro.'

Die Startseite von Google+ ist mit Informationen und Funktionen überladen, welche mich entweder nicht interessieren bzw. welche ich nicht nutze. Eine individuelle Anpassung der Seite an das eigene Nutzungsverhalten, zum Beispiel durch das Ausblenden von Teilen der Seite bzw. deaktivieren von Diensten, gibt es nicht. Einzig über die Einstellungen hat man die Möglichkeit das Verhalten geringfügig zu beeinflussen. Dies betrifft aber in erste Linie Datenschutzeinstellungen und beeinflusst das Erscheinungsbild von Google+ nur geringfügig.
Wer ist eigentlich Martin Lindner und was sucht er auf meiner Startseite?
Ob Google+ tatsächlich eine Bereicherung des Alltags darstellt, oder am Ende nichts weiter als ein gepimptes Blogger Profil ist, bleibt abzuwarten.

Am Beispiel Sascha Lobo: Seine Beiträge bei Google+ sind zwar witzig, aber wenig substanziell. Ganz im Gegensatz zu seinen Beiträgen als die Mensch-Maschine bei Spiegel-Online.

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