Dachbodenausbau: Dachschrägen verkleiden


Während der Bauphase hatten wir glücklicherweise den Dachboden bereits gedämmt und mit einer Dampfsperre versehen, so dass uns diese Arbeiten (und der damit verbundene Dreck) jetzt erspart blieben. Für einen Dachboden, welcher auch als zusätzlicher Stauraum verwendet werden kann, fehlte uns nur noch eine Verkleidung der Dachschrägen.


Die Verkleidung schützt die Dampfsperre vor einfachen mechanischen Beschädigungen, wenn zum Beispiel größere sperrige Gegenstände auf dem Dachboden bewegt werden.

Als Material für die Verkleidung der Dachschrägen bieten sich entweder Holz- oder Rigipsplatten an. Wenn der Dachboden auch als Wohnraum genutzt werden soll, fällt die Wahl sicher auf Rigips. Für einen reinen Abstellraum empfiehlt sich, aufgrund der einfacheren Verarbeitung und höheren mechanischen Belastbarkeit, eine Holzverkleidung.


Wir haben uns für Holzspanplatten mit Nut und Feder in der Abmessung 2050 x 800 x 19 mm entschieden. Das hat den Vorteil, dass die Spanplatten die komplette Dachschräge abdecken und gerade noch schmal genug sind, um durch die Bodentreppe zu passen.

Bei der Befestigung der Holzspanplatten muss man nur darauf achten, dass die Spanplattenschrauben die Dampfbremsfolie nicht beschädigen und zwischen den einzelnen Platten ein Spalt von ca. 2 mm bleibt, denn die Platten dehnen sich je nach Temperatur und Feuchtigkeitsaufnahme aus bzw. schrumpfen.  

Prima Klima! Aufgrund der guten Dämmung, der luftdichten Hülle und dem Verzicht auf Fenster haben wir in dem ungeheizten Dachboden ein nahezu konstantes Klima. Selbst bei der einwöchigen Kälteperiode mit Temperaturen um die -5°C oder mehr ist die Temperatur im Dachboden nur von 15°C auf 12°C gefallen. Die höchste gemessene Temperatur im vergangenen Sommer lag bei 25°C. Also besten Bedingungen für einen Lagerraum. Nur Kunstschätze sollte man hier aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit von ~20% nicht lagern ; )